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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Ausstellung

Der Warschauer Aufstand 1944

01.07.2017 - 07.01.2018

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Ausstellungseröffnung:
1. Juli 2017, 11.00 Uhr

Ort: Historisch-Technisches Museum
Peenemünde

Die Ausstellung gastiert an einem für die Geschichte des Zweiten Weltkrieges signifikanten Ort: auf dem Gelände der Versuchsanstalten Peenemünde, die in den Jahren 1936-1945 das größte militärische Forschungszentrum in Europa waren.
 
Vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und bis zu dessen Ende war Peenemünde das modernste Technologiezentrum weltweit. Dort gelang es 1942 zum ersten Mal in der Geschichte, eine Rakete in den Weltraum zu schießen, was den Grundstein zur Entwicklung der Raketentechnik legte und den Auftakt zum Rüstungswettlauf des kalten Krieges bildete. Beim Bau des Zentrums wurden Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene eingesetzt. Ihre Arbeit konzentrierte sich vor allem auf die Entwicklung einer selbststeuernden Rakete und der ersten damals funktionierenden militärischen ballistischen Rakete, die als Terrorwaffe gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt wurde.
 
Die Ausstellung ist die Fortsetzung eines 2014 begonnenen Projekts, das zum 70. Jahrestag des Ausbruchs des Warschauer Aufstandes entstand. 2014 war die Ausstellung in Berlin im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors zu Gast – in den drei Monaten besichtigten sie über 280.000 Besucher. 2015 wurde die Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum in München gezeigt, wo 35.000 Menschen sie sahen. An der Jahreswende 2016/2017 konnte man sich in der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte in Heidelberg mit der Ausstellung vertraut machen. Bislang haben insgesamt 318.000 Personen die Ausstellung „Der Warschauer Aufstand“ besichtigt, was belegt, dass dieses deutsch-polnische Projekt ein wichtiges Ereignis in den heutigen Beziehungen zwischen beiden Ländern ist.
In der vom Museum des Warschauer Aufstandes konzipierten Ausstellung wird die Geschichte Warschaus ab 1918 gezeigt – einer Stadt des pulsierenden Lebens, deren Entwicklung der Zweite Weltkrieg brutal unterbrach. Besonderen Nachdruck legte man auf das Phänomen der 63 Tage andauernden Kämpfe des Warschauer Aufstandes und auf den Preis, den Warschau und Polen für den Wunsch nach Freiheit zahlen musste. Die Erzählung endet mit der Wiedergeburt der Stadt nach den Jahren totalitärer Unterdrückung – als eine dynamische Metropole, die das gegen sie gefällte Urteil überwunden hat.
 
Konzeption: Museum des Warschauer Aufstandes
Gastgeber: Historisch-Technisches Museum Peenemünde
Für die Unterstützung danken wir der Stiftung Topographie des Terrors, der Volkswagen AG in Wolfsburg, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ in Berlin, der Botschaft der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland.