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Polnisches Institut Berlin

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Ideenwettbewerb Polen

01.09 - 15.10.2017

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der Bundeszentrale für politische Bildung

Ausführliche Informationen zur Teilnahme: hier (PDF)
 
Inhaltliche Schwerpunkte der bpb zu Polen: hier (PDF)

Wettbewerbsausschreibung auf Polnisch: hier
 
Kontakt:
 
Bundeszentrale für politische Bildung
Ideenwettbewerb Polen
Friedrichstraße 50 / Checkpoint Charlie
10117 Berlin
Email: polen@bpb.de

Im Jahr 2018 feiert Polen sein Jubiläum zu 100 Jahren Wiedergewinnung staatlicher Unabhängigkeit. Dies nimmt die bpb zum Anlass, die Wahrnehmung Polens in der deutschen Öffentlichkeit sowie die deutsch-polnischen Beziehungen zu thematisieren. Eine Auseinandersetzung mit den facettenreichen kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Realitäten und Erfahrungen, die Deutschland und Polen in Bezug auf Geschichte und Gegenwart miteinander verbinden, soll dazu einen Beitrag leisten. Mit dem hier ausgeschriebenen Ideenwettbewerb sucht die bpb Ideenskizzen für Bildungsangebote, die zum Schwerpunkt Polen kreative und innovative Zugänge eröffnen. 
 
Die fünfzehn besten Einsendungen werden mit jeweils 1.000 Euro prämiert. 
 
Die bpb zeichnet besonders solche Ideenskizzen aus, die
  • originell und innovativ sind,
  • eine hohe künstlerische und/oder didaktische Qualität und einen Nutzen für die politische Bildung (neue Zielgruppen, künstlerischer und pädagogischer Ansatz, öffentliche und nachhaltige Wirksamkeit) erwarten lassen und den Austausch und Begegnungen zwischen den deutschen und polnischen Teilnehmer/innen fördern,
  • potentiell eine überregionale nachhaltige Wirkung erzielen können,
  • mit den von der bpb bisher noch zu wenig erreichten Zielgruppen, wie z.B. die Traditionsverwurzelten, die Hedonisten (siehe Sinus-Studie) in Verbindung treten.
Die Relevanz für politische Bildungsarbeit und die Kooperation mit institutionellen und nicht-institutionellen Partner/innen aus Polen werden als Merkmale und Bewertungskriterien vorausgesetzt. Gemischte polnisch-deutsche Bewerbungen werden besonders begrüßt. 
 
Jury 
 
Über die Auswahl entscheidet eine fünfköpfige Jury. Diese besteht aus externen Expert/innen und Vertreter/innen der bpb. Vorsitzende sind u.a. Léontine Meijer-van Mensch (seit dem 1. Februar 2017 Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin und Stellvertreterin des Direktors), Dr. Stefanie Peter (Ethnologin, Autorin von Büchern und mehreren Projekten zum Thema Polen, Goethe Institut) und Dr. Dominik Pick (wissenschaftlicher Sekretär der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission und Mitarbeiter des Zentrums für Historische Forschung in Berlin).
 
Realisierung 
 
Bis fünfzehn der prämierten Einsendungen können zudem zur Realisierung mit einer finanziellen Zuwendung der bpb gefördert werden. Die bpb wird diese Teilnehmer/innen auffordern, als mögliche Projektnehmer/innen einen Zuwendungsantrag zu stellen. 
 
Die bpb kann ggf. auch nur Teile der prämierten Ideenskizzen für zuwendungswürdig erklären. Die Umsetzung der Projekte soll 2018 und 2019 erfolgen. Die inhaltliche Ausrichtung des Schwerpunkts ist bei den Überlegungen miteinzubeziehen. Die Projektvorschläge sollen sich in einem Kostenrahmen zwischen 25.000 Euro und 70.000 Euro bewegen.
 
Anmeldung:
 
ab sofort bis 15.10.2017 (online Absenden des Bewerbungsformulars oder mit Poststempel)
 
Teilnehmer:
 
Grundsätzlich kann jede/r am Ideenwettbewerb teilnehmen, ob Einzelperson, Institution, Organisation oder Initiative. Allerdings sollte beachtet werden, dass für eine nachfolgende Zuwendung nur jene Antragsteller/innen in Frage kommen, die entsprechende Bedingungen erfüllen. Zuwendungen dürfen von der bpb nur solchen Empfänger/innen bewilligt werden, bei denen eine ordnungsgemäße Geschäftsführung gesichert erscheint und die in der Lage sind, die Verwendung der Mittel bestimmungsgemäß nachzuweisen (VV zu §23 bzw. §44 BHO). Die Zuwendungsvoraussetzungen finden Sie hier. 
 
Die bpb ist im nichtgewerblichen Bildungsbereich tätig. Beabsichtigt die/der Teilnehmende Teile seiner/ihrer Ideenskizze für die Anmeldung eines gewerblichen Schutzrechts zu verwerten, ist die Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen.