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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Diskussion

Im Schatten von Auschwitz

20-21.11.2017

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Fachtagung über Studienfahrten zu vergessenen Orten von NS-Verbrechen

Teilnahmekosten: 30-75 EUR

Ort: Tagungswerk, Lindenstr. 85,
10969 Berlin

Sie sind schon einmal mit einer Gruppe nach Auschwitz gefahren? Sie organisieren immer mal wieder Studienreisen? Oder Fahrten zu Gedenkstätten?
 
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Konzentrationslager Auschwitz zum Synonym des industriellen Massenmordes. Inzwischen besuchen pro Jahr fast zwei Millionen Menschen die Gedenkstätte. Der Fokus auf Auschwitz verengt die Perspektive und sorgt dafür, dass die anderen Orte heute weitestgehend unbekannt sind – geographisch wie erinnerungskulturell.
 
An vielen weiteren Orten wie Kulmhof, Bełżec, Treblinka, Kamjanez-Podilskyj oder Sobibor fanden ebenfalls nationalsozialistische Massenverbrechen statt. Das Anliegen der Fachtagung ist es, auch die weniger präsenten Vernichtungslager und -orte in Osteuropa in das Bewusstsein zu rücken. Zudem wird das Buch „Mordstätten – Spurensuche an unbekannteren Orten nationalsozialistischen Massenverbrechen in Osteuropa“ vorgestellt. Dieses basiert auf eine umfangreiche Studienreise an neun Mordstätten. Diese Orte werden auf der Tagung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Gedenkstätten vorgestellt.
 
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die Gedenkstättenfahrten organisieren und durchführen, erhalten auf der Tagung Informationen darüber, wie diese Orte besucht werden können. Angesprochen sind außerdem Institutionen, Stiftungen, Vereine und Verbände, die Gedenkstättenfahrten fördern und finanzieren.

Programm & Anmeldung: www.bpb.de/im_schatten