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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Diskussion

Der Krieg ist vorbei, das Morden beginnt

20-22.09.2018

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Literarische Reflektionen auf postimperiale Gewalt in Ostmitteleuropa nach 1918

Workshop

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Ort: Humboldt-Universität, Hauptgebäude, Raum 3071, Unter den Linden 6, 10117 Berlin

Ausgangspunkt des Workshops ist die Feststellung des Historikers Robert Gerwarth, dass im östlichen Europa der Frieden von 1918 eine Illusion geblieben sei. Nicht nur hätten Chaos und Kämpfe fortgedauert, letztlich seien selbst die vermeintlichen Sieger unter die Verlierer zu rechnen.
 
Im 100. Gedenkjahr an das Ende des Ersten Weltkriegs werden Kurzprosa, Tagebucheinträge und Feuilletons besprochen, die das Kriegsende im östlichen Europa zwischen 1918 und 1930 reflektieren. Drei literarische Figurationen scheinen dem unerfüllten Frieden in besonderem Maß zu korrespondieren und stehen daher im Zentrum:
  • Barbarisierung und Selbst-Barbarisierung
  • Subjekt-Objekt-Verkehrung
  • Gesten der Raumzertrümmerung
Programm (Auszg):
 
21.09.2018 / 15:00-16.30
Postkatastrophismus: Władysław Broniewski und Józef Wittlin
Mateusz Chmurski (Paris) / Anna Artwińska (Leipzig)
 
21.09.2018 / 17:00-18:30
(Anti-)Patriotismen: Helena Zakrzewska und Jaroslav Hašek
Magdalena Baran-Szołtys (Wien) / Jean Boutan (Paris)
 
22.09.2018 / 17:00
Abschlussüberlegungen: Die Literaturwissenschaft und das Ende des Krieges
Michał Mrugalski (Berlin)
Veranstalter: Alfrun Kliems (Humboldt-Universität zu Berlin), Christine Gölz (GWZO Leipzig) & Xavier Galmiche (EUR‘ORBEM, Paris Sorbonne)