Przejdź do:

Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Ausstellung

Verfolgen und Aufklären

30.01 - 22.02.2019

../img/wydarzenia/Raphael Lemkin (Wikipedia - rechtefrei)_320.jpg
Die erste Generation der Holocaust-Forschung

Auerbach, Lemkin, Wiesenthal, Wulf u.a.


Veranstaltung auf Facebook

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10:00-19:00

Ort: Auswärtiges Amt, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin

Namen wie Rafał (Raphael) Lemkin, Rachel Auerbach, Simon Wiesenthal oder Joseph Wulf stehen exemplarisch für eine Gruppe von 20 unermüdlichen Aufklärern, denen die Ausstellung ein Denkmal setzt. Unter widrigsten Bedingungen und oftmals gegen Gleichgültigkeit und Ablehnung haben sie die Grundlagen für die Anerkennung des Holocaust als Menschheitsverbrechen geschaffen.
 
Der als «Nazi-Jäger» bekannt gewordene Holocaust-Überlebende Simon Wiesenthal (1908-2005) hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Täter der NS-Zeit aufzuspüren und vor Gericht zu bringen. Über ihn und andere frühe Aufklärer der Nazi-Verbrechen erfährt der Besucher mehr in der Ausstellung, die in Zusammenarbeit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, des Touro College Berlin und der Wiener Library London entstanden ist.
 
Am 27. Januar jährt sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz zum 74. Mal. In Deutschland wird der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus seit 1996 begangen. 2005 wurde der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz durch die Sowjetarmee von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts erklärt.
 
Die traditionelle Gedenkstunde des Bundestags findet in diesem Jahr am 31. Januar statt. Die zentrale Rede wird der Historiker Saul Friedländer halten, dessen Eltern in Auschwitz ermordet wurden. Er überlebte die NS-Zeit im Versteck.


Rafał Lemkin (1900-1959)

Info: www.auswaertiges-amt.de