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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Ausstellung

Tomasz Różycki & Lothar Quinkenstein

14.02.2019 19:30

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Eintritt: 6/4 EUR

Ort: Haus für Poesie, Knaackstraße 97 (Kulturbrauerei), 10435 Berlin

Lesung und Gespräch mit dem Autor Tomasz Różycki (Opole) und dem Autor Lothar Quinkenstein (Berlin)
 
Moderation: Karolina Golimowska (Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin, Berlin)

Mit "Der Kerl, der sich die Welt gekauft hat" (edition.fotoTAPETA 2018, übersetzt von Bernhard Hartmann) liegt eine großzügige Auswahl seines lyrischen Schaffens vor. Tomasz Różycki (geboren 1970 in Opole) ist Dichter, Prosaautor und Übersetzer. Er selbst bezeichnet sein Schreiben als ein geistiges Abenteuer, „ein Spiel, in dem der Einsatz viel höher ist, als es scheint“. Sein formal reiches Werk – es finden sich Sonette, Stanzen oder der klassische dreizehnsilbige Vers – bewegt sich selbstbewusst in der Tradition der Dichter Juliusz Słowacki oder Adam Mickiewicz. Seine Lyrik gründet auf einer intensiven Auseinandersetzung mit der polnischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. „Der Matsch ist mein Vaterland“, heißt es in einem seiner Gedichte. In einem anderen wird kühl resümiert, was am Ende bleibe, sei „Gravitation, Regen, Literatur“.

Różycki, der 2018 Stipendiat des Berliner Künstlerprogramms des DAAD war, hat sich für diesen Abend seinen Freund Lothar Quinkenstein (geboren 1967 in Bayreuth) als Gesprächspartner gewünscht. Quinkenstein ist Dichter und Übersetzer aus dem Polnischen. Zuletzt erschienen von ihm der Kurzroman "Die Deckelmacher. Ein Bilderbogen" und der Gedichtband "mitteleuropäische zeit." 2017 wurde er mit dem Jablonowski-Preis ausgezeichnet, der an Persönlichkeiten verliehen wird, die sich um den deutsch-polnischen Kulturaustausch verdient gemacht haben.
 
Die Veranstaltung wird deutsch-polnisch gedolmetscht.
Mit freundlicher Unterstützung von Echoo Konferenzdolmetschen