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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Ausstellung

Der Warschauer Aufstand 1944

26.07 - 13.10.2019

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Ausstellung über die Erhebung gegen die deutschen NS-Besatzer

Ort: Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin

Am 1. August jährt sich die Erhebung gegen die deutschen NS-Besatzungstruppen zum 75. Mal. Die im Untergrund aktive polnische Heimatarmee hatte sich in Warschau gegen die deutschen Besatzer aktiv zur Wehr gesetzt. Während des 63 Tage dauernden Aufstands töteten die Nationalsozialisten rund 18.000 polnische Widerstandskämpfer und mehr als 150.000 Zivilisten. Zudem zerstörten sie rund 80 Prozent der Häuser und vertrieben die verbliebenen 500.000 Einwohner aus der Stadt.



Die Ausstellung zeigt die Geschichte Warschaus nach 1918 – das Leben einer pulsierenden Metropole, deren Entwicklung vom Zweiten Weltkrieg brutal unterbrochen wurde. Besonderer Wert wird auf den 63 Tage dauernden Warschauer Aufstand gelegt. Die Erzählung endet mit Bildern Warschaus nach Jahren totalitärer Unterwerfung.



Die Ausstellung wird am ehemaligen Ort der Täter gezeigt, der 1933 bis 1945 zentrale Dienststellen von Heinrich Himmlers SS-Staat beherbergte. Von hier aus wurde auch das Schicksal Warschaus und seiner Einwohner besiegelt, als Hitler nach Beginn des Aufstandes anordnete, die Stadt endgültig auszulöschen. Die Ausstellung präsentiert kolorierte Archivfotografien aus Chroniken der Aufstandszeit, Texte, Faksimiles von Dokumenten, Tonaufnahmen sowie interaktive und multimediale Elemente.
 


Die Schau steht unter Schirmherrschaft der Staatsoberhäupter von Polen und Deutschland, Präsident Andrzej Duda und Bundespräsident Frank‐Walter Steinmeier. Erarbeitet wurde sie 2014 in der polnischen Hauptstadt vom Museum des Warschauer Aufstands.

Info: www.topographie.de, www.1944.pl/en



Fotos © Museum des Warschauer Aufstands 1944