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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Ausstellung

Zitate aus dem Archiv

29.06 - 31.08.2019

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Ausstellung mit Werken von Zofia Kulik & KwieKulik

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: Di–Sa 11:00–18:00

Ort: Galerie Żak | Branicka,
Lindenstr. 35, 10969 Berlin

Die Galerie ist vom 30.07. bis 13.08.2019 geschlossen.
 
Die Galerie Żak | Branicka präsentiert Künstler der Avantgarde der Nachkriegszeit, Freigeister der Siebzigerjahre und die junge Generation von Künstlern, die in ihrem Schaffen an die Tradition der Avantgarde anknüpfen. Zu einer der wichtigsten Vertreterin der polnischen Avantgarde-Bewegung gehört Zofia Kulik.
 
Die Ausstellung „Cytaty z archiwum“ (Zitate aus dem Archiv) stellt das Ergebnis der gegründeten Stiftung Kulik-Kwiekulik dar, die Zofia Kulik, Monika Branicka, Asia Żak Persons und Maksymilian Kwiek initiiert haben. Ziel dieser Stiftung ist es, das künstlerische Schaffen von Zofia Kulik sowohl aus der Zeit der Zusammenarbeit mit ihrem ehemaligen Partner Przemysław Kwiek als Künstlerduo "KwieKulik" als auch aus der späteren Schaffensperiode ihrer selbständigen Tätigkeit zu sammeln und zu präsentieren.
 
Im Mittelpunkt der ersten gemeinsamen Schau steht Kuliks Idee, ein Archiv mit dem bahnbrechenden Ansatz zu schaffen, das Archivieren als künstlerische Praxis zu etablieren. Das Hauptwerk der Ausstellung „Światło zgasłej gwiazdy“ (Das Licht eines erloschenen Sterns) von 1979 verweist auf das Schaffen von KwieKulik ab 1969 und zeigt eine Reihe von Ereignissen bis zu dem Zeitpunkt, als es das erste Mal in einem westeuropäischen Land – im Jahr 1979 in De Appel in Amsterdam – gezeigt wurde. Zofia Kuliks Manifest sind demnach all die täglichen, für den Betrachter unsichtbaren aber für den Fortbestand des Archiv unumgänglichen Tätigkeiten wie zum Beispiel das Katalogisieren, Sortieren, Organisieren, Sichern oder Entstauben. 
 
Zofia Kulik wurde 1947 in Wrocław geboren und wuchs in Warschau auf, wo sie zur Schule ging und die Fakultät für Bildhauerei der Kunsthochschule Warschau absolvierte. Ab 1971 arbeitete sie mit Przemysław Kwiek zusammen. Als Künstlerduo KwieKulik agierten sie in der gesamten Bandbreite künstlerischer Aktivitäten, interessierten sich für prozessuale und vergängliche Kunst, erarbeiteten institutionelle Bildungsprogramme, dokumentierten das Schaffen anderer Künstler und gründeten in ihrer Wohnung das Atelier "Pracownia Działań Dokumentacji i Upowszechniania" (Atelier für Dokumentation und Veröffentlichung). Ende der 1980er-Jahre trennten sich ihre Lebenswege und ihre künstlerische Zusammenarbeit endete.
 
In ihrer individuellen künstlerischen Entwicklung schlug Zofia Kulik später einen entgegengesetzten Weg ein. "Mich faszinieren geschlossene Formen" und "ich möchte im Museum sein" – erklärte sie. Kulik wurde u.a. 1996 mit dem renommierten "Paszport"-Preis der Zeitschrift "Polityka" ausgezeichnet.
 
Veranstalter: Stiftung Kulik-KwieKulik
 
Info: kulikzofia.pl/en/www.zak-branicka.com/en/exhibitions/zofia-kulik--kwiekulik--quotes-from-the-archive