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Leadership-Programm für junge Führungkräfte aus Migrantenorganisationen

Die erfolgreiche Eingliederung der Zuwanderer in die deutsche Gesellschaft setzt effektive Integrationsstrategien voraus, die Zuwanderern gerechte Teilhabe ermöglichen und den sozialen Zusammenhalt insgesamt stärken. Neben der Chancengerechtigkeit gehören die Akzeptanz der demokratischen Prinzipien in Deutschland sowie die Kompetenz, als Bürger in diesem Staat zu handeln, zu den Voraussetzungen einer zukunftsweisenden Integration von Zuwanderern. Gefordert sind deshalb nicht nur bessere Rahmenbedingungen von staatlicher Seite, sondern auch verstärkte Integrationsbemühungen in allen Bereichen der Gesellschaft und hier auch bei den Zuwanderern und ihren Organisationen selbst.

Migrantenorganisationen bieten Orientierungs-, Selbsthilfe- und Schutzfunktionen und ermöglichen den Zuwanderern untereinander und mit der Aufnahmegesellschaft in Kontakt zu treten und ihre Interessen zu vertreten. Diese wichtigen integrativen Funktionen werden in der öffentlichen Wahrnehmung nicht immer gesehen: teilweise gelten Zuwanderervereine als "Parallelgesellschaften". Tatsächlich gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Vereinigungen, die lokal, regional, landes- oder bundesweit organisiert sind und deren Arbeitsfelder sowie demokratisches und integratives Selbstverständnis stark variieren.

Den Führungskräften kommt in allen Migrantenorganisationen eine besondere Rolle bei der Integration zu. Zurzeit findet in vielen Vereinigungen ein Generationenwechsel statt: Die erste Zuwanderergeneration, die bisher tonangebend war, wird von jüngeren Kräften der zweiten und dritten Generation "abgelöst", die andere Erwartungen an das eigene ethnische Milieu und die Mehrheitsgesellschaft haben. Dieser Generationswechsel eröffnet Chancen für einen neuen gesellschaftlichen Dialog mit den Vereinigungen von Zuwanderern.

Weitere Infos: www.bertelsmann-stiftung.de/leadership-mo