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Polnisches Institut Berlin

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LET’S POLISH Today!

17-21.09.2017

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Projekte zum Ausklang der Ausstellung „LET’S POLISH! Design aus London, Paris, Wien, Berlin und Warschau

Programmflyer als PDF (200 kb)
Veranstaltung auf Facebook

Eintritt: frei
 
Ort: Polnisches Institut, Burgstr. 27, 10178 Berlin


Die Suche nach der polnischen Identität scheint seit Jahren ein komplexer Prozess zu sein, in dem man die Tradition von Multikulturalität und Multinationalität des alten Polen mit der Homogenität in Einklang zu bringen versucht, zu der die im 20. Jahrhundert von zwei totalitären Regimes begangenen Verwüstungen geführt haben. Die Folgen dieser historischen Erfahrungen sind in den polnischen Debatten und Streitgesprächen über die europäischen Werte präsent, aber auch in den Diskussionen über den Wert des Polentums, seinen Sinn und den Raum, in dem es anwesend ist.
 
Zum Ausklang der Ausstellung „LET’S POLISH!“ veranstalten wir eine Reihe von Projekten, in denen sich die in der Erinnerung und im Bewusstsein aufbewahrte Identität mit jener Identität verflechten wird, die man auf der Grundlage von Dingen und täglichen Ritualen konstruiert. Dabei wird der distanzierte Blick auf die Prozesse und die Geschichte von Mikronarrativen begleitet, die sich nicht verallgemeinern lassen. 
 

 
17.09.2017, 14:00–16:00 Uhr
Grünanlage vor dem Polnischen Institut Berlin / Eintritt frei
 
Küchendialoge:
Polnische Gaumenfreuden – Ein multikulturelles Potpourri

Gespräch mit Kulturvermittler(inn)en und Gründer(inne)n des MIGRATIONSMUSEUMs beim gemeinsamen Kochen  von Gerichten aus verschiedenen kulturellen Teilen Polens in einer vom Designerduo Chmara.Rosinke (Maciej Chmara & Ania Rosinke) entworfenen mobilen Küche
 
Die Achse des Gesprächs wird von zwei Punkten bestimmt – dem Emigrationsmuseum in Gdynia, das sich im ehemaligen Gebäude des Seebahnhofs befindet, von dem aus vor dem Krieg Migranten in die Welt hinausfuhren, sowie dem MIGRATIONSMUSEUM, das im  vor dem Gebäude des Polnischen Instituts in Berlin geparkten kultigen polnischen Wohnwagen „Niewiadów“ eingerichtet wurde. In letzterem befinden sich in den letzten Jahren gesammelte Erzählungen aus den Ost- und Westgebieten Polens – über Polen, Deutsche, Ukrainer und Lemken.
 

 
17.09.–21.09.2017, 10:0018:00 Uhr
Grünanlage vor dem Polnischen Institut Berlin / Eintritt frei
 
Migration auf Rädern: 
Einblick in die Hinter- und Beweggründe
 
Das MIGRATIONSMUSEUM ist ein Experimentierraum, in dem sich die Welt von Design, Kulturvermittlung und Museum begegnet. Ein speziell für das Projekt konstruierter mobiler Ausstellungsraum, eingerichtet in einem charakteristischen polnischen Wohnwagen vom Typ „Niewiadów“, der gewöhnlich durch die West- und Nordgebiete Polens fährt und an den Orten, in denen sich nach 1945 polnische Migranten angesiedelt haben, hält. 
 
Für eine Woche wird die „bewegte Migrationsgeschichte“ vor dem Polnischen Institut Halt machen und den Besucher/innen die Gelegenheit geben, besondere Zeugnisse und Materialien kennenzulernen, die einen wenig popularisierten Aspekt der polnischen Geschichte betreffen – die Nachkriegsumsiedlungen von Ost nach West.

  
 

 
17.09.2017, 13:00–16:00 Uhr
Grünanlage vor dem Polnischen Institut Berlin / Eintritt frei
Anmeldung nicht erforderlich
 
Do-it-yourself: Design (ver)sprechen
Ein Workshop mittels Design, von sich selbst zu erzählen
 
„Wer sind wir?“ – die Antwort auf diese Frage wird uns auf diskrete Weise von den Gegenständen zugeflüstert. Wir pflegen jeden Tag Umgang mit ihnen. Es genügt, sich umzuschauen: Ein Stuhl, eine Tasche, ein Buch – alle sprechen sie mit einer Stimme: „Wir sind so wie du: Bequem, magisch, solide, intelligent, bunt […]. Wir wurden entworfen, damit du dich wie zu Hause fühlst.“ Die Gegenstände sind unterschiedlich und sie sind überall. Sie sind es, die schweigend unsere Gewohnheiten, Reaktionen und Entscheidungen gestalten, aber auch die Art, wie wir über uns selbst denken; sie bewirken, dass wir uns sicher fühlen, denn dank ihnen gehören wir dieser und keiner anderen Welt an. Sie kommunizieren unsere Bedürfnisse und Wünsche. Inspiration liefern historische, polnische Designprojekte.
 

 
17.09.2017, 18:00–20:00 Uhr
Galerie des Polnischen Instituts Berlin / Eintritt frei
 
LET’S POLISH?
Debatte über Identität und Formgebung
 
Ausgangspunkt für das Gespräch sind die Fragen, was das polnische Design überhaupt ist und ob es Elemente gibt, die es womöglich von internationalen Arbeiten unterscheiden. Die Erörterung polnischer Designkunst wird um einen Blick auf das Design als einen Bereich erweitert, in dem sich Träume von Modernität, Fortschritt und der Suche nach einer besseren Realität materialisieren.
 
Als Gäste sind eingeladen: Aleksandra Kozłowska (No Wódka), Agata Nowotny (Soziologin und Anthropologin, Hochschullehrerin an der Universität Warschau), Maria Ostrowska (Adam-Mickiewicz-Institut) und Michał Piernikowski (Łódź Design Festival)
 
Moderation: Ake Rudolf (Internationales Design Zentrum Berlin e. V.)
 




Veranstalter: Polnisches Institut Berlin in Kooperation mit dem Adam-Mickiewicz-Institut und dem Hop Siup Project