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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Diskussion

Die Epoche des Lebensbaus

16.01.2018 19:00

../img/wydarzenia/2017-12-01 KUNST Die Nähe der gerade Linie - key visual_breit_320.png
Katarzyna Kobro und die neue Raumorganisation

Vortrag von Paulina Kurc-Maj (Kunsthistorikerin, Leiterin der Sammlungen für moderne Kunst im Muzeum Sztuki in Łódź)

Im Rahmen der Ausstellung „Die Nähe der geraden Linie“ (01.12.2017–28.02.2018)

Eintritt: frei
 
Ort: Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin, Raum 0.12, Georgenstraße 47, 10117 Berlin

Info-Text auf Bauhaus100

Kobro ist eine der wenigen Künstlerinnen, die eng mit der radikalen Avantgarde der Zwischenkriegszeit in Polen verbunden waren. Ihr Buch „Raumkomposition. Berechnungen zum raumzeitlichen Rhythmus“ aus dem Jahr 1931, das sie gemeinsam mit ihrem Mann Władysław Strzemiński  verfasste, war eine äußerst radikale Theorie der Skulptur und Architektur. Kobro selbst setzte sich konsequent für eine neue Kunst ein, die dem Fortschritt der Zivilisation entsprach und auf das aktuelle Wissen über die Welt zurückgriff. Dies unterstrich die Künstlerin, indem sie das „Manifeste Dimensioniste“ von Charles Sirato mitunterzeichnete.
 
Der Vortrag bringt uns Kobro als Bildhauerin und Vorreiterin der modernen Kunst näher, welche die Internationale Kollektion Moderner Kunst der Gruppe a. r. für das Muzeum Sztuki in Łódź mitinitiierte, aber ebenso als Künstlerin, die an einem weit reichenden Plan zur Modernisierung des Menschen und seiner Umgebung arbeitete, der sich in den Programmen der Avantgarde niederschlug.
 
Der Vortrag wird auf Polnisch gehalten, simultan ins Deutsche übersetzt und ist Teil einer ausstellungsbegleitenden Vortragsreihe.
 
Die Ausstellung „Die Nähe der geraden Linie. Performativität der Avantgarde“ ist noch bis zum 28.02.2018 im Polnischen Institut Berlin, Burgstr. 27, 10178 Berlin zu sehen (Di–Fr 10:00–18:00, Sa 12:00–-18:00).
 
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin in Kooperation mit dem Muzeum Sztuki in Łódź und der Professur für Kunstgeschichte Osteuropas am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin
 
Info: http://berlin.polnischekultur.de/index.php?navi=013&id=1692





Kuratorinnen: Katarzyna Słoboda & Małgorzata Jędrzejczyk
Szenografie: Wojciech Cichecki
Grafik: Michał Szota
 
Organisiert vom Polnischen Institut Berlin in Zusammenarbeit mit dem Muzeum Sztuki in Łódź und demAdam Mickiewicz Institut unter der Marke Culture.pl im Rahmen des Programms POLSKA 100 anlässlich des 100. Jubiläums der Widererlangung von Polens Unabhängigkeit.

Das Projekt wird kofinanziert vom Ministerium für Kultur und Nationalerbe der Republik Polen als Teil des mehrjährigen Programms NIEPODLEGŁA 2017–2021. Die Ausstellung ist Teil der 100-Jahr-Feiern der Avantgarde in Polen.

Mehr Information über polnische Kultur weltweit: www.culture.pl.
 
Info: rokawangardy.pl

Veranstalter: Polnisches Institut Berlin
 

Mit freundlicher Unterstützung der KünstlerInnen, des Muzeum Sztuki in Łódź, der Galerie lokal_30, der Galerie ŻAK | BRANICKA, des Museums Moderner Kunst in Warschau, der Wytwórnia Filmów Oświatowych und der Filmoteka Narodowa – Instytut Audiowizualny (FINA)