Przejdź do:

Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Literatur

LiteraturPOLSKA

30.01 - 31.12.2018

../img/wydarzenia/LiteraturPOLSKA - Logobild_fb2_320.jpg
Veranstaltungsreihe mit dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin

letzter Dienstag im Monat

Ort: Auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Geschwister-Scholl-Str. 1-3, 10117 Berlin

Begegnungen mit AutorInnen aus Polen.

Termine:

30.01.2018 / 19:00
 
27.02.2018 / 19:00

27.03.2018 / 19:00
Andrzej Sosnowski

24.04.2018 / 19:00
Magdalena Tulli

29.05.2018 / 19:00
Łukasz Jarosz

26.06.2018 / 19:00
Artur Szlosarek
(der ursprünglich zu diesem Termin eingeladene Lyriker Mariusz Grzebalski musste seine Teilnahme leider absagen)

Weitere Termine folgen.



Die Veranstaltungsreihe LiteraturPOLSKA wurde im Jahr 2018 vom Polnischen Institut in Berlin und dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin initiiert. Es werden insgesamt neun Autorentreffen stattfinden, immer am letzten Dienstag des Monats um 19:00 Uhr im Auditorium des Wilhelm-und-Jacob-Grimm-Zentrums. Die Treffen finden von Januar bis Juni, und nach der Sommerpause von Oktober bis Dezember 2018 statt. Die Veranstaltungsreihe ist Teil des Lehrprogramms am Institut für Slawistik und ist für Studierende der Humboldt-Universität anrechenbar.
 
Welche polnische Literatur wird den deutschen und internationalen Leser in Berlin bei der Vortragsreihe LiteraturPOLSKA erwarten? Es wird eine ausdrucksstarke Literatur sein. Literatur, die herausfordert, adressiert an Leser, die nicht nur einen angenehmen Zeitvertreib suchen. Der erfahrene Leser weiß, dass in der Literatur auch eine Aufforderung steckt, eine Geste des Widerspruchs gegen festgefahrene Stereotype und eine Einladung zur Hinterfragung bestehender Ansichten. Es wird um Literatur gehen, die nicht nur Geschichten erzählt, sondern auch ihre Quellen und Erzählweisen reflektiert. Es erwartet uns sowohl Literatur, die den sprachlichen Ordnungen unterliegt, als auch solche, die diese übergeht, Literatur, die sich auf das Sprachgedächtnis stützt und eine, die es ignoriert. Wir wollen Literatur vorstellen, die die Signatur der einzigartigen Persönlichkeit ihrer Urheber in sich trägt – unabhängig davon, ob sie gesellschaftlich engagiert ist oder sich über die gesellschaftlich-politische Realität erhebt, ob sie aus dem Gefühlsleben des Autors oder aus seinem gesellschaftlichen Leben, oder vielleicht aus Bibliotheken und Museen schöpft, ob sie die Tradition annimmt oder diese verneint und revidiert. Wir möchten mit unserem Programm die reale Kraft der polnischen Literatur zeigen, die nicht nur von den international bekannten Meistern wie Wisława Szymborska, Czesław Miłosz, Zbigniew Herbert und Tadeusz Różewicz repräsentiert wird, sondern auch von ihren Schülern und Nachfolgern ausgeht. Wir möchten zeigen, dass nicht nur „die polnische Schule der Poesie“ Anerkennung genießt, sondern auch die Schriftstellerinnen und Schriftsteller der mittleren und jüngeren Generation in verschiedenen literarischen Disziplinen durchaus erfolgreich sind.
 
LiteraturPOLSKA möchte die interessantesten Erscheinungen zeitgenössischer polnischer Literatur einem breiten Publikum vorstellen, und dabei die Gattungen Lyrik, Prosa, Essay, Reportage und Biografie berücksichtigen. Wir möchten dem Publikum vorrangig die Schriftstellerinnen und Schriftsteller der mittleren und jüngeren Generation vorstellen, aber immer mit der Möglichkeit, auch die „älteren“ Meister miteinzubeziehen. Wir möchten auch Kulturjournalisten, Literaturkritiker, Übersetzer und Verlage zu unseren Treffen einladen. LiteraturPOLSKA steht natürlich vor allem für die Idee der Präsentation literarischer Werte, aber auch die Ideen der Begegnung und des Dialogs sind uns dabei äußerst wichtig.

Kurator: Artur Szlosarek
Moderation: Prof. Dr. Brygida Helbig-Mischewski
Dolmetscher: Tomasz Olszówka
Schirmherrschaft: Prof. Dr. Alfrun Kliems und Prof. Dr. Michał Mrugalski

Veranstalter: Polnisches Institut Berlin in Zusammenarbeit mit dem Institut für Slawistik an der Humboldt-Universität zu Berlin