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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Diskussion

März '68

21.03.2018 19:00

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50. Jahrestag der sog. März-Ereignisse in Polen

Gespräch mit Antoni Libera & Krzysztof Dorosz

Moderation: Jan Bogatko

Eintritt: frei

Ort: Polnisches Institut, Burgstr. 27, 10178 Berlin

Im März jähren sich zum 50. Mal die Niederschlagungen der Freiheitsbewegungen gegen die kommunistischen Diktaturen. In Polen wurden damals viele Juden durch das kommunistische Regime gezwungen, das Land zu verlassen, viele Studenten und junge Arbeiter wurden unter dem Beifall polnischer Bürger inhaftiert. Die Dimensionen und Strömungen der Krise von 1968 waren vielfältig – sei es als studentische Revolte unter Freiheitsparolen, als antisemitische Kampagne, als Pogrom gegen die Intelligenzkreise oder als versteckter Machtkampf in der Polnischen Vereinigten Arbeitspartei. All diese dramatischen Erscheinungen und Unruhen werden als „Polnischer März“ bezeichnet.
 


Antoni Libera / Krzysztof Dorosz

 
Antoni Libera (geb. 1949) ist polnischer Schriftsteller, Theaterregisseur, Kritiker und Übersetzer. Er übertrug u.a. das Gesamtwerk von Samuel Beckett ins Polnische. Sein Roman „Madame“ wurde zu einem Welterfolg. Im März 1968 war er Student.
 
Krzysztof Dorosz (geb. 1945) ist polnischer Schriftsteller und Essayist. Er arbeitete 20 Jahre als Journalist für den Rundfunk der Polnischen Sektion des BBC in London. Im Jahre 1969 verließ er in Folge der März-Ereignisse Polen. Heute lebt er wieder in Warschau.
 
Jan Bogatko (geb. 1947), eigentlich Andrzej Iwicki, ist polnischer Jurist, Journalist, langjähriger Korrespondent der polnischen Sektion von Radio Free Europe, Deutschlandfunk und Deutsche Welle. Im Zusammenhang mit der Märzbewegung '68 wurde er als Student inhaftiert. 1978 erhielt er politisches Asyl in der Bundesrepublik Deutschland.
 
Die Veranstaltung wird simultan übersetzt.



In Kooperation mit der Botschaft der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland