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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Ausstellung

Hitchcock, Frantic und Manhattan

12.04 - 20.06.2018

../img/wydarzenia/2018-04-12 AUSSTELLUNG Hitchcock, Frantic und Manhattan - Logobild_320.jpg
Polnische Plakatkunst

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Öffnungszeiten: Di–Fr 10:00–18:00

Eintritt: frei

Ort: Polnisches Institut, Burgstr. 27, 10178 Berlin

Vernissage: 12.04.2018 / 19:00

In einer Zeit, als Film- und Plakatkunst ausschließlich analog waren, stand der Plakatkünstler in Polen an der Schnittstelle zwischen bewegtem Bild und plakativer Reduktion. Dabei agierte er in seiner interpretatorischen Freiheit weitaus entfesselter, als man es heutzutage gewohnt ist – zumindest was den kommerziellen Mainstream betrifft.
 
Im Mainstream der 1960er- bis weit in die 1980er-Jahre hinein schufen polnische Plakatkünstler eigenständige Filmplakate zu damals aktuellen Filmen namhafter polnischer Regisseure. Berühmt wurden nicht nur die Filme, auch die Menschen hinter den Plakaten machten sich einen Namen und wurden international als „Polnische Plakatschule“ gefeiert.
 
Heute sind ihre Werke zu Klassikern geworden. Die Ausstellung zeigt Beispiele des Schaffens u.a. von Jan Młodożeniec (1929–2000), Franciszek Starowieyski (1930–2009), Andrzej Pągowski (geb. 1953) oder Stasys Eidrigevičius (geb. 1949) sowie eine Auswahl von Werken weitaus weniger bekannter Plakatkünstler.
 
Im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen polnische Plakate zu internationalen Filmen – amerikanischen, französischen, italienischen oder auch russischen und bulgarischen Produktionen – die die im Polnischen Institut Berlin bislang noch nicht gezeigt wurden. Denn die Plakate waren nur für den polnischen Markt bestimmt und bewarben die jeweiligen Filme ausschließlich im Inland. So erkennt das Berliner Auge ihm vertraute Filmtitel aus den vergangenen 60 Jahren in völlig unbekannten Illustrationen, die sich zu eigenständigen Werken entwickelten – Filmklassiker plakativ reduziert.
 

 
Das Archiv des Polnischen Instituts Berlin (gegründet 1956) umfasst überwiegend Originalplakate auf Papier und Textil ab den frühen 1960er-Jahren aus den Bereichen Film, Theater und visuelle Kunst sowie eine ungeahnte Menge von Veranstaltungsplakaten aus den vergangenen Dekaden.