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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Diskussion

Die Auferstehung der Nation

31.01.2019 19:00

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Kościuszko und Fichte

Vortrag von Dr. Manfred Gawlina mit musikalischer Begleitung

Einlass: 18:30 Uhr
 
Eintritt: frei

Ort: Polnisches Institut, Burgstraße 27, 10178 Berlin

„Immer siegt der Begeisterte über den, der nicht begeistert ist.“ Dieser Satz des deutschen Philosophen Johann Gottlieb Fichte könnte genauso gut von der zentralen Integrationsgestalt der polnischen Nation General Tadeusz Kościuszko stammen. Und wiederum von Fichte Kościuszkos Ruf: „Warum lässt uns die Gottheit nur einmal fürs Vaterland sterben?“ 
 
Beide, den Denker und den Tätigen, vereint der gleichen Geist der Freiheit. 1794 präsentierte Fichte in Zürich seine „Wissenschaftslehre“ als Entwurf aus der Schaffenskraft des deutschen Volkes heraus: Freiheit als Autonomie, Selbstgesetzgebung und „Tathandlung“. Im selben Jahr appellierte Kościuszko an den Unabhängigkeits- und Selbständigkeitswillen des gesamten, also auch einfachen polnischen Volks, und widersetzte sich damit dem Versuch, es durch eine Art Internationalisierung und Globalisierung zu „zivilisieren“, also in beliebig verschiebbare Individuen aufzulösen.  Es ging ihm um weit mehr als einen „Aufstand“, Kościuszko stellte grundlegend den Staat vor die Rechtfertigungsfrage. Das verbindet ihn noch tiefer mit Fichte und dessen „Reden an die deutsche Nation“.
 
 Dr. Manfred Gawlina (geb. 1963 in München) ist Historiker und Philosoph, wissenschaftlicher Assistent und Dozent, Autor, Gutachter, Redner sowie Gymnasial-Lehrer für Geschichte und Ethik.
 
Der Vortrag wird mit Kompositionen für Trompete aus der Zeit von Kościuszko und Fichte umrahmt.
 



Veranstalter: Polnisches Institut Berlin