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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Literatur

Dorota Masłowska

11.06.2019 19:00

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LiteraturPOLSKA – Begegnungen mit AutorInnen aus Polen.

Einlass: 18:30 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Galerie des Polnischen Instituts, Burgstr. 27, 10178 Berlin

Dorota Masłowska (geb. 1983 in Wejherowo) ist Schriftstellerin, Dramaturgin, Feuilletonistin und Musikproduzentin. Mit 17 Jahren debütierte sie 2002 mit dem Roman „Schneeweiß und Russenrot“ (dt. 2004). Der von Kritikern als „erster polnischer Roman der Hooligan-Kultur“ bezeichnete Endlos-Monolog in einer expres-siven Kunstsprache machte sie über Nacht zum Star und bescherte ihr u.a. den renommierten Literaturpreis „Paszport Polityki“ sowie eine erste Nominierung für den Nike-Preis. Diese begehrteste polnische Literaturauszeichnung erhielt sie 2005 für ihren zweiten Roman „Die Reiherkönigin“ (dt. 2007).
 
Masłowska verfasste darüber hinaus die zwei häufig inszenierten Theaterstücke „Zwei arme Polnisch sprechende Rumänen“ und „Wir kommen gut klar mit uns“; auch ihre Prosawerke wurden für die Bühne adaptiert bzw. verfilmt. 2014 veröffentlichte sie unter dem Pseudonym „Mister D.“ ihr erstes experimentelles Musikalbum „Społeczeństwo jest niemiłe“ (Die Gesellschaft ist nicht nett), zuletzt erschien ihr Roman „Liebling, ich habe die Katzen getötet“ (dt. 2015).
 
Die Texte der Autorin sind voll mit sprachlichen Experimenten – beispielsweise verzichtet sie auf Satzzeichen oder rhythmisiert und reimt ihre Prosa wie in einem Hip-Hop-Song. Gleichzeitig werfen ihre Texte einen kritischen Blick auf die polnischen Gesellschaft der Gegenwart.
 


 
Die 2018 initiierte Veranstaltungsreihe „LiteraturPOLSKA“ findet in diesem Jahr ihre Fortsetzung, im Rahmen derer die interessantesten Erscheinungen zeitgenössischer polnischer Literatur für ein breites Publikum verständlich vorgestellt werden. Dabei werden diverse literarische Gattungen berücksichtigt – von Lyrik über Prosa und Essays bis hin zu Reportagen und Biografien.
 
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin in Kooperation mit dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin

  

 
Foto © Karol Grygoruk