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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Musik

#HALLOHALKA

01.10.2019 20:00

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Konzertante Opernaufführung zum
200. Geburtstag des Komponisten Stanisław Moniuszko

Veranstaltung auf Facebook
Tickets: hier (Eventim)

Eintritt: begrenztes Kontingent an Freikarten bei Anmeldung unter berlin@instytutpolski.org

Ort: Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin

Die Hochzeit von Zofia und ihrem geliebten Janusz soll das gesellschaftliches Ereignis des Jahres werden. Jung, entzückend und reich, werden die beiden die Vermögen zweier lokaler Unternehmer zusammenführen. Aber die sorgfältig vorbereitete Zeremonie kann durch das Landmädchen Halka, das eine Affäre mit Janusz hatte, gestört werden. Halka behauptet, dass sie ein Kind von ihm erwartet. Ist sie eine schlaue Erpresserin oder nur ein Opfer der Schattenseite des Bräutigams? Wer ist das Opfer und wer der Bösewicht dieser Liebesgeschichte?
 
Stanisław Moniuszko, der Schöpfer der Oper „Halka“, studierte in Berlin und veröffentlichte dort auch seine ersten Werke. Jedoch wird seine Musik in dieser Stadt nur selten aufgeführt. In der Rolle der Halka wird Magdalena Molendowska (Glyndebourne Festival) auftreten. Unter den Solisten finden sich dem deutschen Publikum bekannte Schauspieler wie Tomasz Konieczny (Bayreuth Festival, Wiener Staatsoper).
 
Besetzung:
Gabriel Chmura (Dirigent)
Mariusz Otto (Chorleitung)
Chor und Orchester der Oper Poznań
Magdalena Molendowska (Halka)
Dominik Sutowicz (Jontek)
Tomasz Konieczny (Janusz)
Rafał Korpik (Stolnik)
Magdalena Wilczyńska-Goś (Zofia)
Damian Konieczek (Dziemba)
Piotr Friebe (Górale)



Stanisław Moniuszko (1819–1872) gilt als Schöpfer der polnischen Nationaloper. Mit seinen Werken, vor allem den Opern „Halka“ und „Das Gespensterschloss“, bot er der geteilten Nation im 19. Jahrhundert Trost und Halt. Der Landadlige aus der Gegend von Minsk und Vilnius, dem Überschneidungsgebiet der polnischen, litauischen und weißrussischen Kultur, gilt mit seinen über 300 Klavierliedern auch als der „polnische Schubert“ – und ebenso wie bei seinem deutschen Pendant haben auch bei Moniuszko einige Klavierstücke Volksliedcharakter.

Obwohl Moniuszko von seinen Zeitgenossen mitunter sogar höher geschätzt wurde als Chopin, der „nur“ Klavierwerke schrieb, blieb Moniuszko zeit seines Lebens im westlichen Ausland kaum bekannt – trotz seines Studiums in Berlin und seiner Reisen nach Frankreich. Bis heute ist er ein Geheimtipp, der von der Reichhaltigkeit der europäischen Musikgeschichte zeugt, die es jenseits der ausgetretenen Pfade noch zu entdecken gilt.

„Halka“ ist die einzige polnische Oper, die sich dauerhaft im Ausland auf den Bühnen halten konnte. Sie ist zugleich die erste Nationaloper, die (so wie Smetanas „Die verkaufte Braut“ und Webers „Der Freischütz“) zeigte, dass aus Versatzstücken der Volksmusik wertvolle Opernmusik geschaffen werden kann. Der deutsche Dirigent Hans von Bülow schrieb kurz nach der Uraufführung in der „Neuen Zeitschrift für Musik“: „… man kann dem polnischen Volk zu seinem gegenwärtigen Liebling nur gratulieren.“

Veranstalter: Teatr Wielki – Opera Poznań und Adam-Mickiewicz-Institut in Kooperation mit der Botschaft der Republik Polen in Deutschland und dem Polnischen Institut Berlin, unterstützt von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

Info: www.berliner-philharmoniker.de/konzerte/kalender/details/52892