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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Diskussion

Von der Unabhängigkeit ...

12.11.2019 19:00

../img/wydarzenia/2019-11-12 DIALOG Von der Unabhängigkeit - Bild © Kórnik-Bibliothek der PAN, IPN_320.jpg
... bis zum Fall der Berliner Mauer. Polen und Deutschland im 20. Jahrhundert

Podiumsdiskussion mit Wolfgang Templin, Prof. Dr. Włodzimierz Suleja und Dr. Marcin Przegiętka

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Eintritt: frei
 
Ort: Polnisches Institut, Burgstr. 27, 10178 Berlin

Das Gespräch dreht sich um das „kurze Zwanzigste Jahrhundert“. Beginnend mit dem 101. Jahrestag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens 1918 über die Frage der deutsch-polnischen Beziehungen in der Zwischenkriegszeit sowie das Drama des Zweiten Weltkriegs wird schließlich die Nachkriegssituation Polens und Deutschlands thematisiert, bis hin zum Kampf der freien Gewerkschaft „Solidarność“ (Solidarität) für die Unabhängigkeit und die symbolische und formale Bedeutung des Falls der Berliner Mauer.
 
Die Veranstaltung bildet den Auftakt zu weiteren Debatten, die vom Polnischen Institut Berlin und dem Institut für Nationales Gedenken im Rahmen der Projektreihe „Haltestelle Geschichte“ organisiert werden, die im März 2020 in Berlin eröffnet wird.

Über die Podiumsgäste:
 
Prof. Dr. hab. Włodzimierz Suleja ist ordentlicher Professor für Geschichte und spezialisiert auf die Ideengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie die Geschichte der demokratischen Opposition nach 1945. Großen Einfluss übte der Historiker Henryk Zieliński auf ihn aus. 1968 wirkte er aktiv an den Studentenunruhen in Wrocław mit. Suleja war Mitarbeiter der konspirativen Strukturen der „Solidarność“ in Niederschlesien und 1989 war er als Leiter der Programmkomission Mitglied des Bürgerkomitees Wrocław. Er ist Direktor des Büros für Historische Forschungen im Institut für Nationales Gedenken (IPN).

Wolfgang Templin war als DDR-Bürgerrechtler und Mitbegründer der Initiative „Frieden und Menschenrechte“ eng mit Polen verbunden. Er wurde aus der DDR ausgewiesen und wirkte nach dem Mauerfall am Runden Tisch in der DDR mit. Er publizierte u.a. zur Orangen Revolution in der Ukraine und war langjähriger Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Warschau. Zuletzt veröffentlichte er „Der Kampf um Polen. Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939“.
 
Dr. Marcin Przegiętka ist Mitarbeiter des Büros für Historische Forschungen beim Institut für Nationales Gedenken (IPN). Er befasst sich mit dem Zweiten Weltkrieg, insbesondere mit Themen der deutschen Besatzung. Zugleich ist er Koordinator des Forschungsprojekts „Schicksale Polens und seiner Bürger in den Jahren des Zweiten Weltkriegs“.