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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Film

Andrzej Wajda - bekannt und unbekannt

02-30.12.2011

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Eröffnung
02.12.2011 19:30 Uhr
im Kino Arsenal

Orte:
Kino Arsenal
Zeughauskino
Hackesche Höfe Kino
Filmmuseum Potsdam

Programm (Pdf)
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Katalog (Pdf)
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Unter der Schirmherrschaft der Europäischen Akademie zeigen das Polnische Institut Berlin und das Arsenal – Institut für Film und Videokunst in Zusammenarbeit mit dem Hackesche Höfe Kino, dem Zeughauskino und dem Filmmuseum Potsdam eine umfassende Retrospektive mit bekannten aber ebenso unbekannten, vergessenen oder oft übergangenen Filmen des polnischen Meisterregisseurs.

Programm unter: www.filmpolska.de


Andrzej Wajda, 1969, Foto: Filmoteka Narodowa

Der Filmemacher wurde im Jahr 2000 mit einem Oscar für sein Lebenswerk geehrt und erhielt zahlreiche weitere nationale und internationale Filmpreise, darunter eine „Goldene Palme“ in Cannes, den „Felix“ der Europäischen Filmakademie, einen Goldenen Ehrenbär der Berlinale sowie Auszeichnungen bei nahezu allen renommierten Filmfestivals. Seit 1955 prägt er das polnische und europäische Kino wie kaum ein anderer Filmschaffender. Literaturverfilmungen, gesellschaftskritische und politische Filme sowie Historiendramen markieren seinen künstlerischen Werdegang und beeinflussten Generationen von Regisseuren. Andrzej Wajda gehört zu den Unsterblichlichen des europäischen Kinos, ist Mitglied der Académie des Beaux-Arts, wo er den Platz des verstorbenen Frederico Fellini einnahm und Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Doch Andrzej Wajda ist nicht nur ein herausragender Filmregisseur, er inszenierte
darüber hinaus am Theater (u.a. Schuld und Sühne nach Fjodor Dostojewski an der Berliner Schaubühne in den 1980er Jahren) und schrieb zahlreiche Drehbücher.


Andrzej Wajda, 1969, Foto: Filmoteka Narodowa

Das Begleitprogramm zur Retrospektive umfasst Diskussionen mit Gästen.

Das Polnische Institut Berlin präsentiert im Dezember 2011 einen Überblick über das künstlerische Werk eines der herausragendsten polnischen Filmemacher. Im Programm finden sich nicht nur international bekannte Werke wie Danton, Ziemia obiecana/Das gelobte Land oder Człowiek z żelaza/Der Mann aus Eisen, sondern auch bislang in Deutschland kaum gezeigte Filme aus frühen Schaffensperioden, unter anderem: Pokolenie/Die Generation oder Polowanie na muchy/Fliegenjagd sowie stilprägende Literaturverfilmungen: Panny z Wilka/Die Mädchen von Wilko, Pan Tadeusz, Zemsta/Die Rache (mit Roman Polański in einer der Hauptrollen). In Filmen aus der Solidarność-Zeit und filmischen Aufarbeitungen des Zweiten Weltkriegs (Kanał/Der Kanal, Katyń/Das Massaker von Katyn) setzte er sich intensiv mit der jüngsten europäischen Geschichte auseinander.

Im Rahmen der Werkschau ist die Präsentation des Schaffens und der Philosophie der Wajda School geplant.

2001 gründeten Andrzej Wajda und Wojciech Marczewski eine Filmschule. Nach bewährtem Muster von Filmgruppen setzten sie auf Gruppenarbeit und etablierten generationsübergreifende Arbeitsmethoden. Sie boten europaweit einzigartige Lehrprogramme für Filmprofessionals in Verbindung mit handfester Produktionstätigkeit.

Im Rahmen der Schulprogramme konnten angesehene junge polnische und internationale Regisseure eigene Projekte entwickeln. So entstanden über 50 Spiel- und Dokumentarfilme und über 200 Filmetüden, die auf den bedeutendsten Filmfestivals gezeigt und prämiert wurden, darunter: Berlinale, San Sebastian, das Karlovy Vary International Film-Festival, Hot-Docs, sowie IDFA und DOK Leipzig. Schirmherr der Filmschule ist die Europäische Filmakademie.

Im Jahr 2011 gründeten Andrzej Wajda und Wojciech Marczewski als verlängerten Arm der Schule ein Produktionsstudio – das Wajda Studio. Es fördert seitdem Autorenfilme und unterstützt internationale Kooperationen und Koproduktionen. Auf der Suche nach interessanten Spielfilm- Dokumentar- und Kurzfilmprojekten werden vor allem Gegenwartsthemen bevorzugt. Zu den Besonderheiten gehört die künstlerische Betreuung durch renommierte polnische und europäische Filmschaffende, besonderen Wert legt man dabei auf das Development. Darüber hinaus bietet das Studio script doctoring, die Produktion von Kurz- und Dokumentarfilmen im Rahmen der Programme „30 Minuten“ und „Erster Dokumentarfilm“ sowie ein internationales Programm für Filmprofessionals (EKRAN).






































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Titelfoto: Andruej Wajda, Krajobraz po bitwie, Foto: Jerzy Troszczyński, 1970, © Filmoteka Narodowa