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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Wettbewerbe

7. Copernicus-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Stiftung für die polnische Wissenschaft

Mit dem Copernicus-Preis zeichnen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Stiftung für die polnische Wissenschaft (FNP) zusammen alle zwei Jahre jeweils einen polnischen und einen deutschen Wissenschaftler bzw. eine polnische und eine deutsche Wissenschaftlerin für herausragende Verdienste um die deutsch-polnische wissenschaftliche Kooperation aus. Das Preisgeld von 200.000 Euro, das die DFG und die Stiftung für die polnische Wissenschaft zu gleichen Teilen aufbringen, erhalten die Preisträger jeweils zur Hälfte. Die Preisträger können das Geld für alle wissenschaftlichen Vorhaben nutzen, die die beiden Organisationen mit ihren Programmen zur Förderung vorsehen. Wünschenswert ist eine weitere Intensivierung der Kooperation.
 
Die Förderung erfolgt aufgrund eines Vorschlages Dritter oder nach Eigennominierung. Das Recht, Personen vorzuschlagen, haben alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland und in Polen, die an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen tätig sind. Daneben werden alle früheren Preisträger sowie wissenschaftliche Einrichtungen, die sich der deutsch-polnischen Kooperation widmen, um Vorschläge gebeten. Die Auswahl der Preisträger trifft ein Auswahlgremium aus sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, von denen jeweils drei in Deutschland und drei in Polen tätig sein sollen. Die Vertreter aus Deutschland werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und die Vertreter aus Polen von der Stiftung für die polnische Wissenschaft für jeweils vier Jahre berufen. Auf deutscher Seite erfolgt die Ernennung der Juroren durch das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Das Auswahlgremium kann auf bis zu vier weitere Mitglieder aufgestockt werden, um die Vorschläge fachlich abzubilden. Die Preisverleihung erfolgt abwechselnd in Polen und in Deutschland.
 
Der nächste Copernicus-Preis wird 2018 in Deutschland verliehen. Nominierungen können bis zum 17.10.2017 über das elan-Portal bei der DFG eingereicht werden.

Hier geht es zur Ausschreibung.
 


To be or not to be … a European?
2. Trilateraler Young Europeans Award
 
Zur Förderung des Dialogs und Austauschs zwischen jungen Menschen aus den großen Kulturlandschaften des Weimarer Dreiecks rufen Organisationen aus Deutschland, Frankreich und Polen nun bereits zum zweiten Mal junge Europäer bis 21 Jahre zur Teilnahme am Young Europeans Award auf, der dieses Jahr unter dem Motto „To be or not to be … a European?“ steht. Gastland des Programmjahrs 2017-2018 ist das Vereinigte Königreich.
 
In Zeiten, in denen die europäische Idee in den Zivilgesellschaften an Strahlkraft zu verlieren scheint, ist es wichtig, das Augenmerk verstärkt auf junge Menschen als die Zukunft unseres Kontinents zu richten. Der Young Europeans Award möchte die Jugendlichen dazu anregen, ihre Ansichten über Europa zu reflektieren und sich stärker in den europäischen Prozess einzubringen. Das Engagement, das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits in den Projekten der ersten Wettbewerbsausgabe gezeigt haben, motivierte die Organisatoren dazu, im neuen Programmjahr weitere Impulse zur Entwicklung der europäischen Idee zu geben. 
 
Thematik und Darstellungsform für ihre Projekte können die Jugendlichen selbst wählen: Geografische, kulturelle oder künstlerische Aspekte können ebenso im Zentrum stehen wie journalistische, gesellschaftliche oder politische. Ob als Text- oder Tonbeitrag, fotografisch oder filmisch, als Website oder Kunstprojekt – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
 
Projekte, die von vornherein mit Beteiligung von Jugendlichen aus England, Wales, Schottland oder Nordirland realisiert werden, sind sehr willkommen. 
 
Die Teams können ihren Beitrag bis zum 1. März 2018 unter www.young-europeans-award.org einreichen. Das beste Projekt wird anschließend durch eine internationale Jury unter dem Vorsitz von Volker Schlöndorff ausgewählt. Das Gewinnerteam darf nach Warschau reisen und an der offiziellen Preisverleihung teilnehmen.
 
Der Young Europeans Award startete unter der Schirmherrschaft der Außenminister im Rahmen des Weimarer Dreiecks und ist eine gemeinsame Initiative des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW), der Allianz Kulturstiftung, der Stiftung Hippocrène, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (SdpZ) sowie des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW), in Kooperation mit UK-German Connection.
 
Weitere Informationen: www.young-europeans-award.org